Nationale Nachrichten
(07.10.10)
Handelt die Rendsburger Apotheke mit Drogen?
Polizeibeamte haben am Montag, den 4 Oktober 2010 eine Razzia in einer Apotheke, in der Rendsburger Innenstadt durchgeführt. Dabei soll sich herausgestellt haben, dass der zuständige Apotheker verschreibungspflichtige Medikamente unter anderem an Drogenabhängige verkauft hat. Ermittlungen ergaben, dass es sich wohl dabei um das Beruhigungsmittel Rohypnol gehandelt haben soll, dass in der Drogenszene als Ersatzdroge verwendet wird. Bei der Durchsuchung der Apotheke, wurden unterlagen von der Polizei sichergestellt, die auf einen An und Wiederverkauf dieser Arznei schließen lassen. Gegen den Apotheker wird demnach von Seiten der Staatsanwaltschaft ermittelt.
(07.10.10)
Kulturgut von Rendsburg gerettet.
Die Wasser und Schifffahrtsverwaltung hat zur Rettung des letzten rendsburger Wasserturmes 250.000 Euro investiert, um eine Teilsanierung durchzuführen. Nun soll dieses kulturelle Gebäude der Stadt mit in die rendsburger Touristik eingebunden werden.Eine schwere Zeit, hatte der Wasserturm in der Blenkinsopstraße, denn das 1914 entstandene Gebäude wurde im laufe der Jahre immer maroder und von Tag zu Tag baufälliger. Das Mauerwerk platze auf und zum Teil flogen Dachziegel auf den Gehweg. Das war für die Wasser und Schifffahrtsverwaltung Grund genug, den traditionellen Wasserturm der Staatswerft Saatsee abzureißen. Doch dann kam die goldene Rettung von der Denkmalbehörde, die sich entschieden gegen dieses Vorhaben aussprach, da der Wasserturm eine kulturelle Bereicherung der Stadt sei.So kam es also, dass das Gebäudemanagement, des Landes Schleswig-Holstein mit Hilfe von der Denkmalbehörde und regionalen Handwerkern so herrichtete, wie es damals 1914 der Fall gewesen wäre. Man verzichtete also auf konventionell vorgefertigte Balken mit Metalverbindungen und griff wieder zum alten Zapfen und Nagelprinzip zurück. Die Fenster wurden mit Kitt aufgearbeitet und der Mörtel bestand zum Teil aus Muschelkalk.Die aus Sicherheitsgründen einzige untraditionelle Erneuerung ist ein Ring aus Stahlbeton, der das Dach des Gebäudes tragen soll, der allerdings von außen nicht sichtbar ist.Der Leiter des Wasser und Schifffahrtsamtes betonte, dass es noch eine Vielzahl an historischen Gebäuden gäbe, die nicht das Zugeständnis einer solchen Sanierung bekämen. Bei diesem Fall sei nur eine Ausnahme gemacht worden, da der Rendsburger Radrundweg an diesem Gebäude vorbeilaufen soll und er zur Tourismusförderung in Rendsburg beitrage. Wir die Freien Nationalisten Rendsburgs finden es sehr traurig, dass Milliardenbeträge für den Aufbau im Ausland investiert werden, jedoch nicht genug Geld zur Verfügung steht, um eigene kulturell bedeutende Bauwerke zu erhalten und der Wasserturm nur eine Ausnahme darstellen soll. Wir sollten alle wesentlichen kulturellen Schätze unserer Heimat bewahren und ggf. auch schützen.